WhatsApp-Warnung verunsichert viele Nutzer

    • WhatsApp-Warnung verunsichert viele Nutzer

      Über WhatsApp macht derzeit ein Kettenbrief die Runde, der vor einer angeblichen Freundschaftsanfrage warnt und viele Nutzer verunsichert. In der Anfrage stecke ein Virus, der die Festplatte des Smartphones zerstöre. Wir sagen, was wirklich dahinter steckt.
      Die Nachricht wird via WhatsApp versendet und stammt oft von einem gutgläubigen Freund aus der Kontaktliste:
      "Sag mal bitte allen Leuten in deiner Liste, dass sie den Kontakt
      "Ute Lehr" nicht annehmen sollen! Das ist ein Virus (über whatsapp) der
      zerstört die ganze Festplatte und zieht sich die Daten runter, wenn ihn
      einer deiner Kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich
      durch die Liste frisst! Wenn dich die Nummer 01709626509 anruft, nimm ja
      nicht ab! Ist ein Hacker
      und es werden auch all deine Kontakte betroffen sein! Es ist heute
      morgen auch von EUROP1 und SAT1 bestätigt worden. Weiterleiten!!"


      Die Nachricht ist in verschiedenen Versionen im Umlauf, manchmal wird auch "Ute Christoff" oder ein anderer Name genannt. Fürchten muss diese Nachricht jedoch niemand – der Messenger WhatsApp kennt gar keine Freundschaftsanfragen. Und die bloße Annahme eines Handy-Anrufes birgt auch nicht das Risiko eines Hackerangriffs.
      WhatsApp-Kettenbrief einfach löschen
      Bei der Warnung vor "Ute Lehr" handelt sich schlichtweg um einen Kettenbrief, der in abgewandelter Form bereits seit Jahren unterwegs ist, von unbedarften Nutzern jedoch immer wieder aufs Neue weitergeleitet wird. Nutzer sollten diese Nachricht einfach löschen und auf keinen Fall weiter verbreiten.
      Vorsicht ist immer dann angebracht, wenn in einer allgemeinen Warn-Nachricht ein Link mitgeschickt wird. Solche Links führen oft auf Seiten, auf denen Nutzern eine Schadsoftware oder ein teures Handy-Abo untergejubelt werden sollen. Falls Sie auf ein dubioses Angebot reingefallen sind, erfahren Sie in unserem Abo-Fallen-Ratgeber, wie Sie sich gegen ein unberechtigtes Abo wehren.
      Quelle: t-online

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